Schüler sammeln Spenden am Welt-Aids-Tag

Geschrieben von PR

Die SMV und Klasse 5a der Paul Gerhardt Grund- und Mittelschule hatten zum Welt-Aids-Tag einen Vorsatz: Vorurteile streichen.

In Deutschland leben rund 88.000 Menschen mit HIV. Dank moderner Medikamente haben die meisten von ihnen eine fast normale Lebenserwartung. Wird HIV rechtzeitig festgestellt und behandelt, ist eine AIDS-Erkrankung vermeidbar.

Man kann also heute in der Regel gut mit HIV leben. Aber immer noch wird hinter dem Rücken von Menschen mit HIV getuschelt. Zurückweisung, Ausgrenzung und die Angst davor wiegen heute für viele HIV-Positive schwerer als die gesundheitlichen Folgen der Infektion selbst. Ursache für Zurückweisung und Diskriminierung sind häufig Vorurteile, Unwissen oder unbegründete Ängste vor einer Ansteckung.

Da hilft nur eines: darüber reden! Unsere zweitägige Aktion zum Welt-AIDS-Tag wendet sich gegen Ausgrenzung von Menschen mit HIV, denn Ausgrenzung und ständiges Verstecken aus Angst vor Ablehnung oder Mobbing machen krank. Deshalb wollen wir Solidarität fördern und Mut machen. Den Mut, aufeinander zuzugehen, über Ängste zu sprechen und mögliche Vorurteile aus dem eigenen Kopf zu streichen. Als Schulgemeinschaft wurde es geschafft, eine Summe in Höhe von 400 € zu sammeln, die den sozialpsychiatrischen Diensten der Caritas Freising übergeben wird, damit diese weiterhin noch vielen Menschen im Landkreis helfen können.

Personen von links nach rechts: Verbindungslehrerin Iris Steinborn, Schulleiter Simon Pelczer, Jana Podolinsky (5a), Fachbereichsleiter der Caritas Christian Jotter, Angelo Kovavic (6b), Patricia Kolic (9Ma), Laura Bade (9Ma), Luis Kratzer (9Ma) und Verbindungslehrer Peter Reiter

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