Gedanken nach dem Besuch im KZ Dachau

Geschrieben von NK

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Sehr geehrter Paul Krämer,

heute war ich mit meiner Klasse in der Gedenkstätte Dachau. Nach diesem Einblick in die Geschichte weiß ich jetzt zumindest wie es theoretisch war, ein Gefangener in Dachau gewesen zu sein.

Aber dennoch kann ich mir dieses Leid und diesen Schmerz nicht vorstellen, weil es nichts vergleichbar Schlimmes gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man täglich dem Tod ins Auge sieht und wie, wenn man endlich sagen kann: ,,Ich bin frei“.

Dieser Besuch hat einem eigentlich nur Fakten zeigen können, was passiert ist, wie es passiert ist und warum. Aber selbst diese Informationen zeigen nicht, wie es wirklich war. Durch dieses Krematorium zu gehen und zu wissen „Hier standen, arbeiteten, starben und verbrannten Menschen ihre Mithäftlinge“ war für mich dieser Moment, indem ich wirklich gemerkt habe, wie dieser Ort geprägt ist und was es heißt dem Tod zu entgehen.

Ich kann jetzt sagen, dass ich erfahren habe, wie die Geschichte damals aussah und wie die Menschen dort lebten oder leider auch starben. Ich hoffe, Sie können Ihr Leben noch genießen und mit Ihrer Vergangenheit abschließen.

Ein Schüler der Klasse 9Mb

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