Besuch des Armeemuseums der Klassen 8Ma und 8Mb

Geschrieben von MD

Am Mittwoch, den 10. Mai 2017 war es endlich soweit. Nachdem im Unterricht der Erste Weltkrieg ausführlich behandelt wurde, besuchten die Klassen 8Ma und 8Mb das Armeemuseum in Ingolstadt.

Dort gibt es eine sehr interessante Ausstellung zu diesem Thema zu sehen. Nach einer kurzweiligen Anreise freuten sich die Schüler schon darauf das Museum in Kleingruppen zu erkunden. Leider war an diesem Tag keine Führung mehr buchbar, doch durch den logischen Aufbau und der Filme zu Beginn eines neuen Themas, fiel es allen leicht, sich zurecht zu finden.

Ein besonderes „Highlight“ für viele Schüler waren die Stationen, an denen sie selbst etwas ausprobieren konnten. Es gab die Möglichkeit einen echten Stahlhelm aufzusetzen, um nachzuempfinden, wie schwer es auf dem Kopf wird und wie die Sicht dadurch eingeschränkt wird.

Eine weitere Station gab den Schülern die Möglichkeit, einen Rucksack zu tragen, der das Gewicht des Marschgepäcks eines einfachen Soldaten hatte. Dabei stellten einige fest, dass das auf die Dauer ziemlich schwer werden würde.

Der Höhepunkt der Ausstellung war aber sicherlich der originalgetreu nachgebaute Schützengraben, durch den man gehen konnte. Hier lies sich das beklemmende Gefühl, das die Soldaten damals ergriffen haben musste, ansatzweise nachempfinden. Auch die Schüler zeigten sich allesamt sehr beeindruckt. Außerdem waren gerade die Jungen sehr an der Waffentechnik des Ersten Weltkrieges interessiert und nahmen Gewehre und Geschütze genauer unter die Lupe.

Nach knappen zwei Stunden waren dann auch die Letzten durch die Ausstellung durch und die Klassen versammelten sich vor dem Museum am Ufer der Donau, um noch eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen. Nach dieser kurzen Rast trat die Reisegruppe etwas erschöpft, aber durch einige Erfahrungen reicher die Heimreise an. Am Ende lässt sich festhalten, dass sich ein Besuch im Armeemuseum immer wieder lohnt, wenngleich er durch die Buchung einer Führung noch lohnenswerter wäre.