"Karim und der Drache"

Geschrieben von Klasse 7/8UE

Im Rahmen des Unterrichts im Fach Deutsch als Zweitsprache erstellten wir - die Schülerinnen und Schüler der Übergangsklasse 7/8UE - den Animationsfilm "Karim und der Drache".

Die Arbeiten an diesem Film dauerten fast ein halbes Schuljahr. Viele Dinge waren zu erledigen, bevor der Film endlich fertig war:

Zuerst brauchten wir einmal eine Idee für unseren Film. Wir einigten uns darauf, den Punkt "Gefahren beim Drachensteigen" aus dem Belehrungskalender für Grundschüler zu verfilmen.

trickfilm storyboardNachdem wir uns auf die Idee geeinigt hatten, erstellten wir gemeinsam ein sogenanntes Storyboard. Dies ist eine gezeichnete Version des fertigen Films - so ähnlich wie ein Comic. Darin steht auch, was die Figuren sprechen sollen, welche Geräusche zu hören sind und wie lange eine Szene ungefähr dauern wird.

trickfilm materialAls wir das Storyboard fertig hatten, erstellten wir die benötigten Requisiten. Eine Schülerin malte den Hintergrund für den Trickfilm auf einem Tablet. Die anderen bastelten alle Teile, die später im Film beweglich sein mussten. Und das waren jede Menge: Wolken, dunkle Wolken, Regentropfen, der Drache, der Junge ...
Von unserem Jungen mussten wir sogar verschiedene Versionen anfertigen, da wir ihn ja von verschiedenen Seiten zeigen wollten.

Als die Requisiten fertig erstellt waren, machte sich ein Teil unserer Klasse ans Animieren: Pro Sekunde Film mussten 10 Fotos mit einer Kamera geschossen werden. Bei jedem Foto wurden die beweglichen Teile dann ein ganz kleines bisschen bewegt. Spielt man die Bilder dann schnell hintereinander ab, sieht es so aus, als würde sich etwas bewegen. Du kennst das vielleicht von einem Daumenkino.

Diejenigen, die nicht animierten, kümmerten sich um andere Dinge wie z. B. die Geräusche. Manche Geräusche fanden wir im Internet (z. B. den Donner), andere Geräusche nahmen wir mit dem Handy auf dem Schulhof auf (z. B. die Schritte).

Als alle einzelnen Szene fertig waren, setzten wir diese an einem Computer mit einem Videoschnittprogramm zusammen und konnten uns unseren Film schon einmal ohne Ton und Geräusche anschauen: Wir waren jetzt schon begeistert und bei manchen flossen sogar Freudentränen. Immerhin arbeiteten wir jetzt schon einige Monate an diesem Projekt und zwischendurch war es auch ein bisschen frustrierend, da die Arbeit anstrengend war und keine großartigen Ergebnisse sichtbar waren.

trickfilm sprecherNach und nach wurde dann der Film mit Geräuschen hinterlegt und zwei Schüler sprachen die Texte von Karim und der Erzählerin ein.

Zum Abschluss fügten wir dem Film nun noch das Intro (den Beginn des Films) und das Outro (das Ende des Films) hinzu.

Endlich war es nun soweit: Unser Film war fertig!

Natürlich musste das - wie bei einem großen Kinofilm - mit einer Premierenfeier gefeiert werden. Hierzu luden wir alle ersten, zweiten und vierten Klassen, sowie unsere Partnerklasse die 5/6UE in die Aula ein. Zuerst gab es für alle ein Glas Saft. Dann sprachen wir ein bisschen darüber, was die Kinder schon über Gefahren beim Drachensteigen wissen. Danach zeigten wir endlich unseren Film.

Hier könnt auch ihr unseren Film anschauen: